Zum ersten Mal gibt es einen Wechsel unter den Top Five der meistgenutzten Social-Media-Kanäle in der B2B-Kommunikation. Instagram holt rasant auf, so dass Twitter seinen Platz räumen muss. Der große Gewinner 2020 ist LinkedIn. Das Business-Netzwerk bleibt auf dem ersten Platz und legt noch einmal um über neun Prozentpunkte zu.

Social Media in der B2B-Kommunikation – wie verändert sich die Nutzung der Kanäle? Mit dieser Frage hat sich der erste Arbeitskreis für Social Media in der B2B-Unternehmenskommunikation in seiner 10. Studienumfrage beschäftigt. Diese wurde von Juli bis August 2020 bei 701 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt.

Die Studie zeigt, dass die Corona-Pandemie in vielen Unternehmen als Teilchenbeschleuniger für die Digitalisierung der Kommunikation wirkt. So hat sich Social Media als Kommunikationsinstrument in der B2B-Kommunikation fast flächendeckend etabliert.

Umbruch in den Big Five
Mittlerweile nutzen knapp 80 Prozent der Befragten LinkedIn. Das Netzwerk zeichnet sich besonders durch seinen internationalen Charakter aus. Damit löst LinkedIn Twitter zum Zweck der Stakeholder-Ansprache ab. Instagram übernimmt Platz fünf von Twitter. Mittlerweile nutzen die Hälfte aller befragten B2B-Unternehmen den Kanal.

B2B-Unternehmen wagen Neues
Unternehmen setzen erstmals auf neue Social-Media-Kanäle - insbesondere Instagram. „Eines ist klar: In der B2B-Kommunikation geht es längst nicht mehr um die Frage, ob Social Media eine Rolle spielt, sondern welche Kanäle welche Rolle im Kommunikationsmix spielen“ bestätigt Tino Mickstein, Geschäftsführer bei mainblick, die Entwicklung. Die Zahl der Unternehmen, die Hindernisse bei der Nutzung von sozialen Medien sehen, geht demnach zurück. Die größten Probleme sehen Unternehmen auch weiterhin bei einem zu hohen Zeitaufwand (über 45 Prozent) und zu geringen internen Ressourcen (32 Prozent).

Social Media wird zunehmend auch Sache der Geschäftsleitung. Die Handlungsschwerpunkte für B2B-Unternehmen werden im kommenden Jahr vor allem darin liegen, ihre Mitarbeiter auf Social Media als Leuchttürme für die Marke aufzubauen. Auch die Ressourcen – insbesondere das Budget - für Social Media sollen laut Studie erneut erhöht werden. Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Recruiting und darin, die Verantwortung für Social Media stärker im Management zu verankern.

Profis sind gefragt
Agenturen sollen Unternehmen vor allem dann helfen, wenn es um die Entwicklung von Kommunikationsstrategien und das Umsetzen von Redaktionsleistungen geht. Als strategischer Partner unterstützen sie vor allem bei der Erstellung von Themenplänen sowie im operativen Tagesgeschäft und werden für Coachings in Sachen Social Media geschätzt.

Die Bedeutung von Social Media als HR-Tool wächst
Facebook und XING verlieren als HR-Tool stärker denn je ihre einstige Bedeutung an LinkedIn und Instagram. Hauptgrund zur Nutzung der sozialen Netzwerke ist für Unternehmen eindeutig und unverändert die Ansprache von Neu- und Bestandskunden sowie das Recruiting. Während XING jedoch in großen Teilen für das Recruiting eingesetzt wird, hat sich LinkedIn zum Austausch- und Marketing-Kanal entwickelt.

Hier steht die gesamte Studie für Sie zum Download bereit: www.althallercommunication.de/studien
Quelle: www.althallercommunication.de

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