Houston, wir stehen vor einer Herausforderung

Problem oder Herausforderung – das ist hier die Frage

Die Kommunikationsbranche ist wahrlich gesegnet, denn sie hat keine Probleme. Sie wurden offenbar in einem Konzil vor langer Zeit gebannt und sind seither ein Ding der Vergangenheit. Und ohne Probleme kommuniziert es sich wunderbar unbeschwert. Stattdessen gibt es nur noch dann und wann Herausforderungen. Über die Scheu, Probleme als solche zu benennen, was sie von Herausforderungen unterscheidet und warum es uns ganz gut täte, ihre Verbannung aufzuheben.

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Extrarunden: Das allseits beliebte Fliegen von Abstimmungsschleifen

Über den Wolken gibt es keine Abstimmungsschleifen

Über den Wolken mögen Extrarunden eine wunderbare Sache sein. Zugegeben, vielleicht eher in einem kleinen Segelflugzeug als in einem Passagierflieger. Das Vergnügen hatte ich zwar noch nicht, stelle es mir aber ziemlich angenehm vor. Noch ein paar Minuten länger in der Luft sein, an Reinhard Meys bekanntestes Lied denken und die Gedanken schweifen lassen. Jedenfalls allemal besser als die Extrarunde, die der Ein oder die Andere mit dem Sportunterricht verbindet. Und seit ich in der PR-Branche arbeite, habe ich noch eine weitere Form von Extrarunden kennengelernt, die ähnlich erfreulich sind wie die letztgenannte: Abstimmungsschleifen.

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Du oder Sie? Eine Frage der Kultur!

Du oder Sie – das ist hier die Frage

Zuerst glaubte ich an Fakenews, dann an den Scherz eines Kollegen. Doch ich merkte schnell: Da bricht ein Shitstorm über das Karrierenetzwerk XING herein. Und das zu einem auf den ersten Blick einigermaßen belanglosen Thema. Damit konnte in den inhaltlich bedeutungsschwangeren Corona-Zeiten nun wirklich niemand rechnen: Es geht um die Frage, ob Menschen mit Du oder Sie angesprochen werden dürfen, sollen, müssen, können, wollen. Aha!

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Der Tag des Blaubeerkäsekuchens oder: Warum wir auch ohne manche Aktionstage gut überleben könnten

Blaubeerkäsekuchentag

Blaubeerkäsekuchen, Rothaarige und Papierflieger haben nichts gemeinsam? Falsch gedacht! Sie alle teilen sich das Datum ihres Ehrentages: den 26. Mai. Jedes Jahr zelebrieren Menschen Aktionstage, um das Bewusstsein auf wichtige Dinge zu legen – die Aktionstage für Nachhaltigkeit, die noch in dieser Woche beginnen, zum Beispiel. Das ist eine gute Sache. Der nationale „Ändere-dein-Passwort-Tag“? Okay, von mir aus. Aber der „Sprich-wie-ein-Pirat-Tag“? Eher nicht. Was aber reizt uns an solchen teils sinnbefreiten Aktionstagen, dass wir immer und immer wieder neue ins Leben rufen? Und was würde passieren, wenn wir damit einfach aufhören würden?

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Grüner wird’s nicht? Von Nachhaltigkeit, Kommunikation und tragenden Aufklebern

Sieht grüne Kommunikation so aus?

Wenn es einen prototypischen Satz gibt, der in keiner Firmendarstellung fehlen darf, dann hat er ganz sicher mit Nachhaltigkeit zu tun. „Wir fühlen uns der Nachhaltigkeit verpflichtet“, heißt es oft. Oder: „Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.“ Das klingt aber auch wirklich gut. Nicht so nach birkenstocktragendem Baumkuschler, sondern nach anzugtragendem Verstandsmensch, der die Zeichen der Zeit erkannt hat. Und es lässt sich wunderbar in der Kommunikation nutzen – wenn es denn auch authentisch ist.

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“Mach doch mal eben schnell!” – Warum auch Kommunikation mal etwas Zeit (für sich) braucht

Mal eben schnell? Timeout!

Einmal im Jahr steht er vor der Tür: der große Jahresurlaub. Endlich hat man Zeit, um sich zu entspannen, die Seele baumeln zu lassen und Dinge zu tun, für die man im Alltag einfach nicht die Zeit findet. Doch bevor die ganze Familie das Haus verlässt gibt es noch einiges zu tun. Koffer müssen gepackt werden. Das Auto will vollgetankt vor der Tür stehen oder die Zug- und Flugtickets müssen auf Smartphone sowie -watch überspielt sein, damit am Bahnhof oder Flughafen alles reibungslos vonstattengehen kann. Zwischenzeitlich geht man seine imaginäre To-do-Liste im Kopf durch und hofft, auch wirklich nichts vergessen zu haben. Bei all dem Gewirr und Trubel fällt mit Sicherheit noch jemandem etwas ein, das unbedingt erledigt werden muss, damit man beruhigt in mehr oder weniger ferne Länder reisen kann. Und so ganz nebenbei fällt dann die Aussage: „Schatz, mach doch mal eben schnell!“

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Kommunikative Schlechtwetterfront vermeiden

Kommunikative Sturmfront vermeiden

“Just for the record, the weather today is calm and sunny, but the air is full of bullshit”, schrieb der US-amerikanische Schriftsteller Chuck Palahniuk in sein Tagebuch. Nimmt man sich mal ein bis zwei Minuten, um über dieses Zitat nachzudenken, erscheint es doch gerade angesichts der aktuellen Situation unglaublich wahr. Besonders in Zeiten von Corona-bedingten Einschränkungen, Kontaktverboten und Quarantäne wird die häusliche Luft immer angespannter, was sich nicht nur auf das allgemeine Zusammenleben, sondern auch auf die Psyche des Einzelnen auswirkt. Doch warum ist das so?

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