Vorsätzlich vorsatzlos: Jeder Tag im Jahr ist ein guter Tag für Veränderungen!

Gute Vorsätze werden schnell über Bord geworfen

Und? Wie lauten Ihre Vorsätze für 2020? Mehr Sport treiben? Das Klima schonen? Smartphone-Verbot am Küchentisch? Den Umsatz in der Firma verdoppeln? Kaum hat das neue Jahrzehnt begonnen, überschlagen sich Menschen und Medien mit guten Ratschlägen für gute Vorsätze. Einige Beispiele: „7 Vorsätze für das neue Jahr – und wie sie zu schaffen sind“ titelt die BILD. Die Leser*innen der „Wirtschafts-Woche“ lernen „5 gute Vorsätze für den Job“ kennen. Und Focus Online möchte, dass wir „2020 glücklicher werden: Mit diesen sechs Tipps schaffen Sie es.“

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Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

„Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“, heißt es. Nun endlich steht Weihnachten vor der Tür. Zum besinnlichsten aller Feste werden Kinderaugen vor geschmückten Bäumen leuchten und die Vorfreude sich in einen herzlichen Abend entladen. Es wird ja auch Zeit, die Vorfreude war schließlich lang genug. Denn bereits seit September konkurrieren Milka, Lindt & Co. mit ihren jährlich rund 151 Mio. Schokoweihnachtsmännern um die Gunst der Konsumenten. Mit Sonderplatzierungen in den Discountern und Supermärkten finden wir sie neben den weihnachtlich gestalteten Angebotsdisplays anderer großer Marken wie Jacobs Kaffee, Nestlé oder Coca Cola. Moment mal, Coca Cola hatte doch den Weihnachtsmann erfunden. Reiht sich Weihnachten damit doch an Konsumfeste wie Valentinstag, Single Day oder Black Friday?

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Der Zauber des Neubeginns

Hermann-Hesse-Museum (pixabay)

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“. Mit diesen inspirierenden Zeilen seines Gedichts Stufen beschreibt der deutsch-schweizerische Schriftsteller Hermann Hesse prägnant die positive Energie, die ein Neubeginn, ein Aufbruch oder schlicht eine Veränderung (auch) freisetzen kann. Zum Beispiel beim berufsbedingten Umzug, dem Begründen einer neuen Partnerschaft oder der simplen Entscheidung, von nun an keine Zigarette mehr anzurühren.

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Content: Vom Buzzword zum Unwort

Alle reden nur noch von Content. Das Web wird verstopft damit, es entstehen Plattformen drumherum, Redakteure werden auf den Begriff eingeschworen – jeden Tag erwarte ich eigentlich, irgendwo in Frankfurt die erste große Contentfabrik zu sehen. Stilecht mit Ziegeltürmen, aus denen dann täglich große, weiße Rauchschwaden aufsteigen. Und abends verlassen müde Menschen mit rußgeschwärzten Gesichtern das Gebäude und treten ihren Heimweg von der Maloche an. Ich mag es nicht mehr hören, denn es verstellt den Blick darauf, was wir eigentlich brauchen.

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Vertrauen in digitalen Zeiten

Oje, es musste ja irgendwann soweit kommen. Ein Markenstratege schreibt über Vertrauen. Aber versprochen: die Erkenntnis ist eine überraschende. Ob aus Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – es bemühen sich immer mehr Menschen darum, unser Vertrauen zu gewinnen. Unternehmen, Institutionen und Parteien stecken viel Zeit, Kreativität und Geld in dieses Vorhaben.

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Hören Sie (auf) Ihr „Inneres Team“?

Das innere Team ist bunt besetzt

Kennen Sie das Gefühl, wenn sich in bestimmten Situationen und Lebenslagen eine innere Stimme meldet – oder gleich mehrere? Wenn Sie im Meeting über die Aussage eines Kollegen innerlich den Kopf schütteln? Oder wenn Sie im Kundengespräch am liebsten vor Freude aufspringen und Ihrem Gegenüber um den Hals fallen möchten? Vielleicht auch dann, wenn Sie an der Supermarktkasse nur schwer die Contenance bewahren können, weil vor Ihnen jemand mit Münzen bezahlt? Was immer Sie in solchen Situationen fühlen oder denken: Sie sind kein Fall für die Couch oder den Gebrauch verschreibungspflichtiger Psychopharmaka. Sie machen lediglich Bekanntschaft mit Ihrem „inneren Team.“

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Voll abgefahren: Die Zukunft von gestern

DeLorean

Ein Autobauer aus Estland und einer aus der Schweiz besinnen sich für ihre künftigen E-Mobile auf die Formensprache der 50er. Bei Pedelecs und Motorrädern ist aktuell der Stil der 20er und 30er Jahre angesagt. Es ist doch wirklich erstaunlich: Immer mehr Produkte für unsere Zukunft sehen aus, als wären sie mit einer Zeitmaschine eingeflogen und dann in aller Eile umgebaut worden. Und da frage ich mich, was mir diese Schwemme von gestrig-aussehenden Produkten eigentlich sagen soll?

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