Grüner wird’s nicht? Von Nachhaltigkeit, Kommunikation und tragenden Aufklebern

Sieht grüne Kommunikation so aus?

Wenn es einen prototypischen Satz gibt, der in keiner Firmendarstellung fehlen darf, dann hat er ganz sicher mit Nachhaltigkeit zu tun. „Wir fühlen uns der Nachhaltigkeit verpflichtet“, heißt es oft. Oder: „Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.“ Das klingt aber auch wirklich gut. Nicht so nach birkenstocktragendem Baumkuschler, sondern nach anzugtragendem Verstandsmensch, der die Zeichen der Zeit erkannt hat. Und es lässt sich wunderbar in der Kommunikation nutzen – wenn es denn auch authentisch ist.

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Fünf Thesen zur Unternehmenskultur

Unternehmenskultur ist ein Marathon

Ja, auch ich berufe mich heute auf Helmut Schmidt. Und zwar aus tiefster Überzeugung. „In der Krise zeigt sich der (wahre) Charakter“, war der große Staatsmann überzeugt. Zurzeit erleben wird quasi einen globalen Charakter-Contest. Der schwappt quasi in unser Berufs- und Privatleben hinein und kommt uns dabei sehr nahe, berührt unsere Werte und Überzeugungen, reibt sich an unserer Haltung. Nach meinem Verständnis hat Haltung im professionellen Kontext viel mit unserem Verständnis von Kultur zu tun. Und schon sind wir bei einem meiner Lieblingsthemen aus dem Bereich Organisationswicklung gelandet: der Unternehmenskultur.

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Elektromobilität: Was uns die Norweger voraus haben

Parkplatz für Elektro-Autos

Ein Geschäftsführer eines bekannten Logistikdienstleisters hat mich neulich in seinem rein elektrisch fahrenden Gefährt mitgenommen. Dabei erzählte er: Seine Touren durch Deutschland erledigt er problemlos. Ein bisschen Planung brauche es im Vorfeld, aber Ladezeiten an der Autobahn können auch entschleunigen. Eine interessante Sichtweise über Elektromobilität, finde ich. Ein Thema, das uns alle betrifft, aber bei dem wir uns doch immer wieder schwer tun, mutiger zu werden.

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Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

„Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“, heißt es. Nun endlich steht Weihnachten vor der Tür. Zum besinnlichsten aller Feste werden Kinderaugen vor geschmückten Bäumen leuchten und die Vorfreude sich in einen herzlichen Abend entladen. Es wird ja auch Zeit, die Vorfreude war schließlich lang genug. Denn bereits seit September konkurrieren Milka, Lindt & Co. mit ihren jährlich rund 151 Mio. Schokoweihnachtsmännern um die Gunst der Konsumenten. Mit Sonderplatzierungen in den Discountern und Supermärkten finden wir sie neben den weihnachtlich gestalteten Angebotsdisplays anderer großer Marken wie Jacobs Kaffee, Nestlé oder Coca Cola. Moment mal, Coca Cola hatte doch den Weihnachtsmann erfunden. Reiht sich Weihnachten damit doch an Konsumfeste wie Valentinstag, Single Day oder Black Friday?

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Der Zauber des Neubeginns

Hermann-Hesse-Museum (pixabay)

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“. Mit diesen inspirierenden Zeilen seines Gedichts Stufen beschreibt der deutsch-schweizerische Schriftsteller Hermann Hesse prägnant die positive Energie, die ein Neubeginn, ein Aufbruch oder schlicht eine Veränderung (auch) freisetzen kann. Zum Beispiel beim berufsbedingten Umzug, dem Begründen einer neuen Partnerschaft oder der simplen Entscheidung, von nun an keine Zigarette mehr anzurühren.

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Der Thunberg-Test für’s Employer Branding

Fridays for Future

Nachhaltigkeit ist ein Dauerthema – und das zu Recht. Im Employer Branding gilt es bislang noch als kleines Plus, wenn ein Unternehmen sozusagen einen grünen Daumen zeigen kann. Nice to have eben. In einigen Jahren wird das anders sein. Dann wird es für Firmen, die nicht wirklich nachhaltig sind, deutlich schwerer werden, Nachwuchs zu finden. Sich einen grünen Schriftzug zu geben und Bäume neben dem Mitarbeiterparkplatz zu pflanzen, wird dann nicht mehr reichen, um eine heranwachsende Generation von jungen Klimaaktivisten zu überzeugen, die heute auf die Straße gehen, morgen studieren und übermorgen auf Jobsuche sind.

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Nachhaltig: Fasten einmal anders

Der Verzicht auf üppiges Essen hat in unserer Kultur eine lange Tradition. Manch einer wird da heutzutage schon kreativer und sucht sich eine neue Herausforderung. Wir schlagen ja nicht nur beim Essen und Trinken gerne mal über die Stränge. Sie disziplinieren sich also beim digitalen Konsum, verbringen vor allem weniger Zeit auf Whatsapp oder Facebook. Mal was anderes als der Platzverweis für Fleisch und Alkohol. Aber geht da noch mehr? Vielleicht sogar nachhaltig?

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