Houston, wir stehen vor einer Herausforderung

Problem oder Herausforderung – das ist hier die Frage

Die Kommunikationsbranche ist wahrlich gesegnet, denn sie hat keine Probleme. Sie wurden offenbar in einem Konzil vor langer Zeit gebannt und sind seither ein Ding der Vergangenheit. Und ohne Probleme kommuniziert es sich wunderbar unbeschwert. Stattdessen gibt es nur noch dann und wann Herausforderungen. Über die Scheu, Probleme als solche zu benennen, was sie von Herausforderungen unterscheidet und warum es uns ganz gut täte, ihre Verbannung aufzuheben.

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Verschwörungstheorien: Wenn Fakten keinen Wert mehr besitzen

Ein Aluhut auf einem Stuhl

Die Mondlandung? 1969 von der NASA inszeniert. Bielefeld? Gibt es eigentlich gar nicht. Der King of Rock ’n’ Roll? Eigentlich noch am Leben. Und Corona? Ausgelöst durch 5G-Sendemasten. So könnte es ewig weitergehen. Denn Verschwörungstheorien sind – kommunikativ betrachtet – wahre Kassenschlager, zumindest was ihre Anzahl, Reichweite und Öffentlichkeitswirksamkeit betrifft. Alles nur Gefasel von realitätsfremden Spinnern? Nein. Denn Verschwörungstheorien lehren auch, auf was es in der Kommunikation manchmal ankommt.

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Warum es hilft, Veränderungen positiv zu begegnen

Veränderung ist Kopfsache

Sie sind unumgänglich. Egal wo man ist oder was man macht, Wachstum und Wandel sind ein Teil des Lebens. Wie die Jahreszeiten, werden auch wir uns alle zur richtigen Zeit verändern und weiter gehen. Und die Wahrheit ist, dass das einzige, was sich nie verändern wird, die Veränderung selbst ist. Doch was macht das mit uns und wie gehen wir damit bestmöglich um?

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Digitale Vertrauenskrise: Was uns von Trump und Rezo unterscheidet

Soziale Medien als Sprachrohr

Mal ehrlich: Was gibt einem 27-jährigen Einpeitscher mit blau gefärbtem Irokesenschnitt und rosa Hoodie das Recht, die gesamte deutsche Medienlandschaft pauschal in den Senkel zu stellen? Klar: Die durch das Grundgesetz abgesicherte Meinungsfreiheit. Und wie ist es möglich, dass ein 74-jähriger nationalistischer Schreihals im Laufe seiner Amtszeit mehr als 16.000 falsche oder mindestens fragwürdige Aussagen in die Welt setzen kann? Ganz einfach: Die fehlenden rechtlichen Rahmenbedingungen für ein derartiges Vorgehen sowie ein fehlender globaler moralischer Konsens zu der Frage, wann die Grenze des Ertragbaren überschritten ist und wie bzw. durch wen Übertritte sanktioniert werden. Ergo: Wir erleben eine digitale Vertrauenskrise.

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Du oder Sie? Eine Frage der Kultur!

Du oder Sie – das ist hier die Frage

Zuerst glaubte ich an Fakenews, dann an den Scherz eines Kollegen. Doch ich merkte schnell: Da bricht ein Shitstorm über das Karrierenetzwerk XING herein. Und das zu einem auf den ersten Blick einigermaßen belanglosen Thema. Damit konnte in den inhaltlich bedeutungsschwangeren Corona-Zeiten nun wirklich niemand rechnen: Es geht um die Frage, ob Menschen mit Du oder Sie angesprochen werden dürfen, sollen, müssen, können, wollen. Aha!

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Grüner wird’s nicht? Von Nachhaltigkeit, Kommunikation und tragenden Aufklebern

Sieht grüne Kommunikation so aus?

Wenn es einen prototypischen Satz gibt, der in keiner Firmendarstellung fehlen darf, dann hat er ganz sicher mit Nachhaltigkeit zu tun. „Wir fühlen uns der Nachhaltigkeit verpflichtet“, heißt es oft. Oder: „Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.“ Das klingt aber auch wirklich gut. Nicht so nach birkenstocktragendem Baumkuschler, sondern nach anzugtragendem Verstandsmensch, der die Zeichen der Zeit erkannt hat. Und es lässt sich wunderbar in der Kommunikation nutzen – wenn es denn auch authentisch ist.

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