Fünf Thesen zur Kommunikation im Jahr 2021

Kommunikationstrends 2021

Statt Glaskugel oder Kaffeesatzleserei gibt es zum Jahresstart gleich eine ordentliche Portion Thesen aus der Expertenfeder. Denn gerade jetzt fragen viele Akteure aus unserem Beritt: Was bringt das Jahr 2021 für uns Kommunikationsleute? Auf jeden Fall jede Menge Arbeit. Vor allem deshalb, weil die Corona-Krise eine neue Ära der Kommunikation eingeläutet hat. Auch hier gilt: Ein „Weiter so“wie anno dazumal wird es nicht geben! Unternehmen, die weithin sichtbar sein wollen, müssen sich auf teils unumkehrbare Entwicklungen einstellen. Das klingt zunächst vielleicht bedrohlich. In Wahrheit ist es eine riesige Chance für mehr Sichtbarkeit und noch mehr Reichweite. Lassen Sie uns also mutig und zuversichtlich loslegen und unterwegs immer mal wieder kritisch prüfen, ob das Navigationssystem noch ordentlich funktioniert. Die nachfolgenden fünf Thesen helfen Ihnen bei der Standortbestimmung!

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Geschichten und strategisches Storytelling

Strategisches Storytelling

Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass die vergangenen Monate spurlos an mir vorbeigegangen wären. So viel kann ich heute schon sagen: Die Corona-Pandemie hat das Jahr 2020 geprägt! Und zwar ordentlich. Das merke ich im privaten Bereich, aber vor allem auch im beruflichen Umfeld. Viele persönliche Beziehungen laufen nun über das Telefon, Veranstaltungen werden in die digitale Welt verlagert und beim Kaffeekränzchen am Wochenende sitzen die Verwandten nicht am selben Tisch. Dafür sind sie über das Handy oder Tablet zugeschaltet. Doch egal ob per Telefon, Instant-Messaging oder im Bildschirmmeeting, irgendwann kommt der Punkt, an dem jemand sagt: Habe ich eigentlich schon erzählt, dass …?

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Warum wir uns im Advent Zeit für Kommunikation nehmen sollten

Advent, Advent ...

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier: Dann steht das Christkind vor der Tür.“ Das ist eine Gedichtzeile, die in jeder Weltenlage immer Gültigkeit hat. Oder wie meine Gemüsefrau auf dem Wochenmarkt es treffend formulierte: „In diesem Jahr ist nur eines sicher: Heiligabend ist am 24. Dezember.“ Aber was können wir tun, um das Besondere dieser Zeit ein wenig zu würdigen? Richtig! Kommunizieren.

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Storytelling: Nicht nur zur Sache, sondern zu den Menschen sprechen

Kommunikation muss wie ein offenes Buch sein

Warum finden wir eigentlich etwas ansprechend? Das ist doch ein interessantes Wort für eine Reaktion auf etwas, das nicht immer verbal abläuft. Wir können Menschen ebenso wie Texte ansprechend finden, Musik ebenso wie Autos, Architektur oder Leberwurst. Dass etwas zu uns spricht und bestimmte Assoziationen und Hoffnungen erweckt, ist phänomenal. Für unsere Arbeit in der Kommunikation ist es essenziell. Worauf man achten sollte, wie Storytelling dabei hilft und was das mit einem polnischen Lyriker und Apple zu tun hat.

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Wann ist PR erfolgreich?

Erfolgreiche Kommunikation gelingt nicht über Nacht. Sie braucht ein strategisches Herangehen.

Ob in der Pressestelle eines großen Konzerns, in der Kommunikationsabteilung eines mittelständischen Betriebs oder in PR-Agenturen – früher oder später müssen sich Berater, Redakteure und Mitarbeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit die Frage stellen: Wie erfolgreich sind die Kommunikationsaktivitäten? Lohnen sich Arbeit, Zeit und Budget, die sowohl in die interne als auch in die externe Kommunikation eines Unternehmens fließen? Und wie kann ich als Verantwortlicher den Erfolg der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit messen?

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Sprache: Machen wir Kommunikation nicht komplizierter als nötig

Verwaltungssprache klingt für alle außerhalb der Zielgruppe merkwürdig

Eigentlich hat es Reinhard Mey schon im Jahr 1977 auf den Punkt gebracht, als er seinen Hit „Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars“ veröffentlichte: Behörden mögen es gerne kompliziert. Das ist aber nicht nur in ihren Prozessen der Fall – beispielsweise bei der „Bestätigung der Nichtigkeit des Durchschriftexemplars“. Auch die Sprache der bürokratischen Mühlen weist einige Besonderheiten auf, bei denen selbst der versierteste Deutsch-Sprechende denkt, er versuche in China einen Weg zu erfragen. Ein Beispiel gefällig? Was verbirgt sich wohl hinter einer nicht lebenden Einfriedung? Warum sagt man nicht einfach Zaun? Aus aktuellem Anlass musste ich mich einfach mit diesem Thema beschäftigen.

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Storytelling: Was wir von Odysseus und Star Wars lernen können

Was wir heute Storytelling nennen, ist eigentlich eine sehr alte Form der Geschichtenerzählung. Schon in Homers Odyssee kommen alle wesentlichen Merkmale dessen vor, was wir noch heute als schlüssige und spannende Erzählstruktur ansehen. Aber es ist natürlich auch eine reichhaltige Geschichte mit so einigen Irrungen, Wirrungen und vor allem Wiederholungen. Letztere sind der Tatsache geschuldet, dass die Story ursprünglich nur mündlich weitergegeben wurde. Wiederholungen und Reimform halfen dabei, die Handlung auswendig zu lernen und korrekt zu rezitieren. Aber was hat das mit heutigem Storytelling in der Unternehmenskommunikation zu tun, welche modernen Analogien gibt es und was können wir daraus lernen?

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