Der Tag des Blaubeerkäsekuchens oder: Warum wir auch ohne manche Aktionstage gut überleben könnten

Blaubeerkäsekuchentag

Blaubeerkäsekuchen, Rothaarige und Papierflieger haben nichts gemeinsam? Falsch gedacht! Sie alle teilen sich das Datum ihres Ehrentages: den 26. Mai. Jedes Jahr zelebrieren Menschen Aktionstage, um das Bewusstsein auf wichtige Dinge zu legen – die Aktionstage für Nachhaltigkeit, die noch in dieser Woche beginnen, zum Beispiel. Das ist eine gute Sache. Der nationale „Ändere-dein-Passwort-Tag“? Okay, von mir aus. Aber der „Sprich-wie-ein-Pirat-Tag“? Eher nicht. Was aber reizt uns an solchen teils sinnbefreiten Aktionstagen, dass wir immer und immer wieder neue ins Leben rufen? Und was würde passieren, wenn wir damit einfach aufhören würden?

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Grüner wird’s nicht? Von Nachhaltigkeit, Kommunikation und tragenden Aufklebern

Sieht grüne Kommunikation so aus?

Wenn es einen prototypischen Satz gibt, der in keiner Firmendarstellung fehlen darf, dann hat er ganz sicher mit Nachhaltigkeit zu tun. „Wir fühlen uns der Nachhaltigkeit verpflichtet“, heißt es oft. Oder: „Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.“ Das klingt aber auch wirklich gut. Nicht so nach birkenstocktragendem Baumkuschler, sondern nach anzugtragendem Verstandsmensch, der die Zeichen der Zeit erkannt hat. Und es lässt sich wunderbar in der Kommunikation nutzen – wenn es denn auch authentisch ist.

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Pressefreiheit – Etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt

Zeitungen – ein Aushängeschild der Pressefreiheit

Denke ich heute an meine Zeit an der Universität zurück, sind viele Dinge und Geschehnisse wie mit einem Schleier verdeckt. Wissen ist in Schubladen abgelegt, die die graue Theorie abgeschlossen und den Schlüssel dann versteckt hat. Wie heißt es so schön: „Vieles brauchst du später im echten Leben eh nicht mehr.“ Es gibt aber Begebenheiten und Themen, die lassen sich nicht so einfach einsperren. Weil sie zum Beispiel eine Lebenshaltung prägen.

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“Mach doch mal eben schnell!” – Warum auch Kommunikation mal etwas Zeit (für sich) braucht

Mal eben schnell? Timeout!

Einmal im Jahr steht er vor der Tür: der große Jahresurlaub. Endlich hat man Zeit, um sich zu entspannen, die Seele baumeln zu lassen und Dinge zu tun, für die man im Alltag einfach nicht die Zeit findet. Doch bevor die ganze Familie das Haus verlässt gibt es noch einiges zu tun. Koffer müssen gepackt werden. Das Auto will vollgetankt vor der Tür stehen oder die Zug- und Flugtickets müssen auf Smartphone sowie -watch überspielt sein, damit am Bahnhof oder Flughafen alles reibungslos vonstattengehen kann. Zwischenzeitlich geht man seine imaginäre To-do-Liste im Kopf durch und hofft, auch wirklich nichts vergessen zu haben. Bei all dem Gewirr und Trubel fällt mit Sicherheit noch jemandem etwas ein, das unbedingt erledigt werden muss, damit man beruhigt in mehr oder weniger ferne Länder reisen kann. Und so ganz nebenbei fällt dann die Aussage: „Schatz, mach doch mal eben schnell!“

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Kommunikative Schlechtwetterfront vermeiden

Kommunikative Sturmfront vermeiden

“Just for the record, the weather today is calm and sunny, but the air is full of bullshit”, schrieb der US-amerikanische Schriftsteller Chuck Palahniuk in sein Tagebuch. Nimmt man sich mal ein bis zwei Minuten, um über dieses Zitat nachzudenken, erscheint es doch gerade angesichts der aktuellen Situation unglaublich wahr. Besonders in Zeiten von Corona-bedingten Einschränkungen, Kontaktverboten und Quarantäne wird die häusliche Luft immer angespannter, was sich nicht nur auf das allgemeine Zusammenleben, sondern auch auf die Psyche des Einzelnen auswirkt. Doch warum ist das so?

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Krisenkommunikation: planvoll vorgehen!

Auch in der Krise auf bunte Kommunikation setzen

In Zeiten wie diesen ist nichts leicht. Die Corona-Pandemie stellt über Jahre eingeübte Verhaltensmuster auf die Probe. Werte und Glaubenssätze, die uns leiten und das Miteinander innerhalb von Familie und Kollegenkreis prägen, geraten unter Druck. Wir wägen den Schutz der individuellen Gesundheit jedes einzelnen und die Belange der Wirtschaft zunehmend gegeneinander ab, bringen beides mindestens aber miteinander in Verbindung – jedenfalls im ethisch-moralischen Teil der öffentlichen Corona-Diskussion. Einigkeit besteht in einem zentralen Punkt: Wir haben eine Krise. Und die verlangt insbesondere uns Berufskommunikatoren derzeit eine Menge Geduld und Fingerspitzengefühl in der Krisenkommunikation ab.

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Micro-Story: Wir haben doch keine Zeit

Micro-Storytelling - weil wir alle keine Zeit mehr haben

Wie kurz kann eine Geschichte eigentlich sein, damit sie noch funktioniert? Kann ein Tweet eine Story erzählen? Oder ein Instagram-Post? Ja, das geht. Und zwar nicht nur in den Sozialen Medien. Das beweist unter anderem die renommierte New York Times auf ihrer Website mit den „Tiny Love Stories“. Im Kern orientiert sich jede Micro-Story an einem prägnanten Zitat von Ernest Hemingway:

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