Fünf Thesen zur Kommunikation im Jahr 2021

Kommunikationstrends 2021

Statt Glaskugel oder Kaffeesatzleserei gibt es zum Jahresstart gleich eine ordentliche Portion Thesen aus der Expertenfeder. Denn gerade jetzt fragen viele Akteure aus unserem Beritt: Was bringt das Jahr 2021 für uns Kommunikationsleute? Auf jeden Fall jede Menge Arbeit. Vor allem deshalb, weil die Corona-Krise eine neue Ära der Kommunikation eingeläutet hat. Auch hier gilt: Ein „Weiter so“wie anno dazumal wird es nicht geben! Unternehmen, die weithin sichtbar sein wollen, müssen sich auf teils unumkehrbare Entwicklungen einstellen. Das klingt zunächst vielleicht bedrohlich. In Wahrheit ist es eine riesige Chance für mehr Sichtbarkeit und noch mehr Reichweite. Lassen Sie uns also mutig und zuversichtlich loslegen und unterwegs immer mal wieder kritisch prüfen, ob das Navigationssystem noch ordentlich funktioniert. Die nachfolgenden fünf Thesen helfen Ihnen bei der Standortbestimmung!

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Ein Trend kommt selten allein: Marketing goes digital

Digitales Marketing wird immer wichtiger

Ich will ehrlich zu Ihnen sein: Im agenturinternen Redaktionsplan für unseren Blog stand für heute „irgendwas mit Kultur“ in der Übersicht. In der letzten Woche ist dann die aktuelle Ausgabe des Marketing-Magazins absatzwirtschaft auf meinem Schreibtisch gelandet – und wir haben den Plan kurzerhand umgeschmissen. Denn dieses aktuelle Thema betrifft nicht nur unsere Zunft der professionellen Kommunikatoren. Es beeinflusst auch die Arbeit vieler Menschen auf der anderen Seite des Schreibtisches – nämlich der Kommunikationsverantwortlichen im Hause unserer Kunden. Denn (digitale) Marketingtrends stehen nahezu täglich auf der Agenda, wenn es um die wirksamste Strategie für mehr Sichtbarkeit und Reichweite geht. Und das betrifft Agentur und Kunde gleichermaßen!

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Agiles Arbeiten: Erst der Mitarbeiter, dann der Kunde

Kennen Sie das Gefühl, einen Begriff schon tausendmal gehört zu haben, ohne dass dieser Sie emotional erreicht oder gar begeistert? Im Gegenteil: Ein Wort zu kennen, dass sogar eine innere Ablehnung hervorruft, die auch durch gut vorgetragene Argumente nicht verfliegen will? Wenn ich mit Unternehmern und Führungskräften über das Thema Agilität spreche, runzeln gut ein Drittel meiner Gesprächspartner die Stirn. Das zweite Drittel zuckt gefühlt die Schultern. Mit den restlichen 33 Prozent entsteht ein lebhafter Diskurs über die Frage, ob und wie Prinzipien der agilen Softwareentwicklung auf die Unternehmensentwicklung übertragen werden können und dort ebenfalls die gewünschten positiven Effekte erzielen. Dieser Blogbeitrag will dazu ermutigen, pragmatischer und experimenteller mit agilen Denkweisen umzugehen.

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Wenn der schwarze Schwan kommt: Kommunikation in unsteten Zeiten

Ein schwarzer Schwan

Die Corona-Krise führt uns vor Augen, wie schnell wir von Entwicklungen überrascht werden können, die sich als seltenes Ereignis in unser Leben drängen. Solche Ereignisse nennt der Publizist Nassim Nicholas Taleb „schwarze Schwäne“. Quasi über Nacht richtet sich in solchen Situationen unser Denken und Handeln neu aus und bindet unsere Aufmerksamkeit. Nach einer ersten Schockstarre, als Reflex tief in unserem Unterbewusstsein beheimatet, beginnen wir, das Erlebte mit unseren Erfahrungen, unserem Wissen und unseren Glaubenssätzen abzugleichen. Wir tasten uns heran, ziehen erste Schlüsse, treffen vage Entscheidungen.

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Digitale Vertrauenskrise: Was uns von Trump und Rezo unterscheidet

Soziale Medien als Sprachrohr

Mal ehrlich: Was gibt einem 27-jährigen Einpeitscher mit blau gefärbtem Irokesenschnitt und rosa Hoodie das Recht, die gesamte deutsche Medienlandschaft pauschal in den Senkel zu stellen? Klar: Die durch das Grundgesetz abgesicherte Meinungsfreiheit. Und wie ist es möglich, dass ein 74-jähriger nationalistischer Schreihals im Laufe seiner Amtszeit mehr als 16.000 falsche oder mindestens fragwürdige Aussagen in die Welt setzen kann? Ganz einfach: Die fehlenden rechtlichen Rahmenbedingungen für ein derartiges Vorgehen sowie ein fehlender globaler moralischer Konsens zu der Frage, wann die Grenze des Ertragbaren überschritten ist und wie bzw. durch wen Übertritte sanktioniert werden. Ergo: Wir erleben eine digitale Vertrauenskrise.

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Du oder Sie? Eine Frage der Kultur!

Du oder Sie – das ist hier die Frage

Zuerst glaubte ich an Fakenews, dann an den Scherz eines Kollegen. Doch ich merkte schnell: Da bricht ein Shitstorm über das Karrierenetzwerk XING herein. Und das zu einem auf den ersten Blick einigermaßen belanglosen Thema. Damit konnte in den inhaltlich bedeutungsschwangeren Corona-Zeiten nun wirklich niemand rechnen: Es geht um die Frage, ob Menschen mit Du oder Sie angesprochen werden dürfen, sollen, müssen, können, wollen. Aha!

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Fünf Thesen zur Unternehmenskultur

Unternehmenskultur ist ein Marathon

Ja, auch ich berufe mich heute auf Helmut Schmidt. Und zwar aus tiefster Überzeugung. „In der Krise zeigt sich der (wahre) Charakter“, war der große Staatsmann überzeugt. Zurzeit erleben wird quasi einen globalen Charakter-Contest. Der schwappt quasi in unser Berufs- und Privatleben hinein und kommt uns dabei sehr nahe, berührt unsere Werte und Überzeugungen, reibt sich an unserer Haltung. Nach meinem Verständnis hat Haltung im professionellen Kontext viel mit unserem Verständnis von Kultur zu tun. Und schon sind wir bei einem meiner Lieblingsthemen aus dem Bereich Organisationswicklung gelandet: der Unternehmenskultur.

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