Grüner wird’s nicht? Von Nachhaltigkeit, Kommunikation und tragenden Aufklebern

Sieht grüne Kommunikation so aus?

Wenn es einen prototypischen Satz gibt, der in keiner Firmendarstellung fehlen darf, dann hat er ganz sicher mit Nachhaltigkeit zu tun. „Wir fühlen uns der Nachhaltigkeit verpflichtet“, heißt es oft. Oder: „Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.“ Das klingt aber auch wirklich gut. Nicht so nach birkenstocktragendem Baumkuschler, sondern nach anzugtragendem Verstandsmensch, der die Zeichen der Zeit erkannt hat. Und es lässt sich wunderbar in der Kommunikation nutzen – wenn es denn auch authentisch ist.

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Plötzlich Homeoffice: Wie ein Virus die digitale Heimarbeit vorantreibt

Arbeiten von daheim mit Kaffee und Laptop

Fußbänkchen statt Schreibtisch, Ohrensessel statt Bürostuhl, Laptop statt Desktop-PC. Neben mir steht eine frisch aufgebrühte Kanne grüner Tee. Und wenn ich aus dem Wohnzimmerfenster schaue, sieht alles so aus wie immer. Dabei ist alles ein wenig anders. Ein persönlicher Rückblick auf die erste Woche Vollzeit-Homeoffice und ein ebenso persönlicher Ausblick auf das, was diese Zeit nachhaltig in der Arbeitswelt verändern könnte.

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Gute Ideen brauchen keine Hierarchie

Ideen per Post-it auf dem Laptop notieren

Wenn man jung ist – schon beim Schreiben dieser Zeile komme ich mir ungemein alt vor – hat man viele Ideen. Ein paar dumme, ein paar phantastische und die ein oder andere praktisch anwendbare ist auch dabei. Oft genug rennt man mit allen gleichermaßen ins Leere. Denn es gibt immer mindestens einen, der es besser weiß. Mal aus Erfahrung – das lässt sich schnell einsehen. Und manchmal allein aus einer patriarchalischen Haltung heraus. Getreu dem Motto: „Wenn ich Ihre Meinung hören will, erkläre ich sie Ihnen vorher.“ Und dagegen war ich immer schon allergisch. Zumal dieser Typus Mensch, nicht selten Entscheider, spätestens im Arbeitsleben zum Motivationskiller wird und der Firma am Ende schadet.

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Micro-Story: Wir haben doch keine Zeit

Micro-Storytelling - weil wir alle keine Zeit mehr haben

Wie kurz kann eine Geschichte eigentlich sein, damit sie noch funktioniert? Kann ein Tweet eine Story erzählen? Oder ein Instagram-Post? Ja, das geht. Und zwar nicht nur in den Sozialen Medien. Das beweist unter anderem die renommierte New York Times auf ihrer Website mit den „Tiny Love Stories“. Im Kern orientiert sich jede Micro-Story an einem prägnanten Zitat von Ernest Hemingway:

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Was Unternehmen von Captain Jean-Luc Picard lernen können

"Engage!" (c) CBS

Make it so” und „Engage!” gehören zu den bekanntesten Zitaten dieses Tee-Connaisseurs: Jean-Luc Picard, Captain des Raumschiffs Enterprise aus Star Trek – The Next Generation. Die Figur hat sich weit über die unendlichen Weiten der TV-Serie hinaus einen Namen gemacht. Wenn Schauspieler Patrick Steward Ende Januar 2020 nach fast 18 Jahren Abstinenz erneut in seine alte Rolle schlüpft, ist das schon etwas Besonderes in der Serienwelt. Grund genug einmal zu beleuchten, was Unternehmen heute von einem fiktiven Captain der Sternenflotte aus der Zukunft lernen können.

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Content: Vom Buzzword zum Unwort

Alle reden nur noch von Content. Das Web wird verstopft damit, es entstehen Plattformen drumherum, Redakteure werden auf den Begriff eingeschworen – jeden Tag erwarte ich eigentlich, irgendwo in Frankfurt die erste große Contentfabrik zu sehen. Stilecht mit Ziegeltürmen, aus denen dann täglich große, weiße Rauchschwaden aufsteigen. Und abends verlassen müde Menschen mit rußgeschwärzten Gesichtern das Gebäude und treten ihren Heimweg von der Maloche an. Ich mag es nicht mehr hören, denn es verstellt den Blick darauf, was wir eigentlich brauchen.

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Voll abgefahren: Die Zukunft von gestern

DeLorean

Ein Autobauer aus Estland und einer aus der Schweiz besinnen sich für ihre künftigen E-Mobile auf die Formensprache der 50er. Bei Pedelecs und Motorrädern ist aktuell der Stil der 20er und 30er Jahre angesagt. Es ist doch wirklich erstaunlich: Immer mehr Produkte für unsere Zukunft sehen aus, als wären sie mit einer Zeitmaschine eingeflogen und dann in aller Eile umgebaut worden. Und da frage ich mich, was mir diese Schwemme von gestrig-aussehenden Produkten eigentlich sagen soll?

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