Storytelling: Nicht nur zur Sache, sondern zu den Menschen sprechen

Kommunikation muss wie ein offenes Buch sein

Warum finden wir eigentlich etwas ansprechend? Das ist doch ein interessantes Wort für eine Reaktion auf etwas, das nicht immer verbal abläuft. Wir können Menschen ebenso wie Texte ansprechend finden, Musik ebenso wie Autos, Architektur oder Leberwurst. Dass etwas zu uns spricht und bestimmte Assoziationen und Hoffnungen erweckt, ist phänomenal. Für unsere Arbeit in der Kommunikation ist es essenziell. Worauf man achten sollte, wie Storytelling dabei hilft und was das mit einem polnischen Lyriker und Apple zu tun hat.

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Storytelling: Was wir von Odysseus und Star Wars lernen können

Was wir heute Storytelling nennen, ist eigentlich eine sehr alte Form der Geschichtenerzählung. Schon in Homers Odyssee kommen alle wesentlichen Merkmale dessen vor, was wir noch heute als schlüssige und spannende Erzählstruktur ansehen. Aber es ist natürlich auch eine reichhaltige Geschichte mit so einigen Irrungen, Wirrungen und vor allem Wiederholungen. Letztere sind der Tatsache geschuldet, dass die Story ursprünglich nur mündlich weitergegeben wurde. Wiederholungen und Reimform halfen dabei, die Handlung auswendig zu lernen und korrekt zu rezitieren. Aber was hat das mit heutigem Storytelling in der Unternehmenskommunikation zu tun, welche modernen Analogien gibt es und was können wir daraus lernen?

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Houston, wir stehen vor einer Herausforderung

Problem oder Herausforderung – das ist hier die Frage

Die Kommunikationsbranche ist wahrlich gesegnet, denn sie hat keine Probleme. Sie wurden offenbar in einem Konzil vor langer Zeit gebannt und sind seither ein Ding der Vergangenheit. Und ohne Probleme kommuniziert es sich wunderbar unbeschwert. Stattdessen gibt es nur noch dann und wann Herausforderungen. Über die Scheu, Probleme als solche zu benennen, was sie von Herausforderungen unterscheidet und warum es uns ganz gut täte, ihre Verbannung aufzuheben.

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Extrarunden: Das allseits beliebte Fliegen von Abstimmungsschleifen

Über den Wolken gibt es keine Abstimmungsschleifen

Über den Wolken mögen Extrarunden eine wunderbare Sache sein. Zugegeben, vielleicht eher in einem kleinen Segelflugzeug als in einem Passagierflieger. Das Vergnügen hatte ich zwar noch nicht, stelle es mir aber ziemlich angenehm vor. Noch ein paar Minuten länger in der Luft sein, an Reinhard Meys bekanntestes Lied denken und die Gedanken schweifen lassen. Jedenfalls allemal besser als die Extrarunde, die der Ein oder die Andere mit dem Sportunterricht verbindet. Und seit ich in der PR-Branche arbeite, habe ich noch eine weitere Form von Extrarunden kennengelernt, die ähnlich erfreulich sind wie die letztgenannte: Abstimmungsschleifen.

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Grüner wird’s nicht? Von Nachhaltigkeit, Kommunikation und tragenden Aufklebern

Sieht grüne Kommunikation so aus?

Wenn es einen prototypischen Satz gibt, der in keiner Firmendarstellung fehlen darf, dann hat er ganz sicher mit Nachhaltigkeit zu tun. „Wir fühlen uns der Nachhaltigkeit verpflichtet“, heißt es oft. Oder: „Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.“ Das klingt aber auch wirklich gut. Nicht so nach birkenstocktragendem Baumkuschler, sondern nach anzugtragendem Verstandsmensch, der die Zeichen der Zeit erkannt hat. Und es lässt sich wunderbar in der Kommunikation nutzen – wenn es denn auch authentisch ist.

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Plötzlich Homeoffice: Wie ein Virus die digitale Heimarbeit vorantreibt

Arbeiten von daheim mit Kaffee und Laptop

Fußbänkchen statt Schreibtisch, Ohrensessel statt Bürostuhl, Laptop statt Desktop-PC. Neben mir steht eine frisch aufgebrühte Kanne grüner Tee. Und wenn ich aus dem Wohnzimmerfenster schaue, sieht alles so aus wie immer. Dabei ist alles ein wenig anders. Ein persönlicher Rückblick auf die erste Woche Vollzeit-Homeoffice und ein ebenso persönlicher Ausblick auf das, was diese Zeit nachhaltig in der Arbeitswelt verändern könnte.

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Gute Ideen brauchen keine Hierarchie

Ideen per Post-it auf dem Laptop notieren

Wenn man jung ist – schon beim Schreiben dieser Zeile komme ich mir ungemein alt vor – hat man viele Ideen. Ein paar dumme, ein paar phantastische und die ein oder andere praktisch anwendbare ist auch dabei. Oft genug rennt man mit allen gleichermaßen ins Leere. Denn es gibt immer mindestens einen, der es besser weiß. Mal aus Erfahrung – das lässt sich schnell einsehen. Und manchmal allein aus einer patriarchalischen Haltung heraus. Getreu dem Motto: „Wenn ich Ihre Meinung hören will, erkläre ich sie Ihnen vorher.“ Und dagegen war ich immer schon allergisch. Zumal dieser Typus Mensch, nicht selten Entscheider, spätestens im Arbeitsleben zum Motivationskiller wird und der Firma am Ende schadet.

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