Micro-Story: Wir haben doch keine Zeit

Micro-Storytelling - weil wir alle keine Zeit mehr haben

Wie kurz kann eine Geschichte eigentlich sein, damit sie noch funktioniert? Kann ein Tweet eine Story erzählen? Oder ein Instagram-Post? Ja, das geht. Und zwar nicht nur in den Sozialen Medien. Das beweist unter anderem die renommierte New York Times auf ihrer Website mit den „Tiny Love Stories“. Im Kern orientiert sich jede Micro-Story an einem prägnanten Zitat von Ernest Hemingway:

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Was Unternehmen von Captain Jean-Luc Picard lernen können

"Engage!" (c) CBS

Make it so” und „Engage!” gehören zu den bekanntesten Zitaten dieses Tee-Connaisseurs: Jean-Luc Picard, Captain des Raumschiffs Enterprise aus Star Trek – The Next Generation. Die Figur hat sich weit über die unendlichen Weiten der TV-Serie hinaus einen Namen gemacht. Wenn Schauspieler Patrick Steward Ende Januar 2020 nach fast 18 Jahren Abstinenz erneut in seine alte Rolle schlüpft, ist das schon etwas Besonderes in der Serienwelt. Grund genug einmal zu beleuchten, was Unternehmen heute von einem fiktiven Captain der Sternenflotte aus der Zukunft lernen können.

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Content: Vom Buzzword zum Unwort

Alle reden nur noch von Content. Das Web wird verstopft damit, es entstehen Plattformen drumherum, Redakteure werden auf den Begriff eingeschworen – jeden Tag erwarte ich eigentlich, irgendwo in Frankfurt die erste große Contentfabrik zu sehen. Stilecht mit Ziegeltürmen, aus denen dann täglich große, weiße Rauchschwaden aufsteigen. Und abends verlassen müde Menschen mit rußgeschwärzten Gesichtern das Gebäude und treten ihren Heimweg von der Maloche an. Ich mag es nicht mehr hören, denn es verstellt den Blick darauf, was wir eigentlich brauchen.

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Voll abgefahren: Die Zukunft von gestern

DeLorean

Ein Autobauer aus Estland und einer aus der Schweiz besinnen sich für ihre künftigen E-Mobile auf die Formensprache der 50er. Bei Pedelecs und Motorrädern ist aktuell der Stil der 20er und 30er Jahre angesagt. Es ist doch wirklich erstaunlich: Immer mehr Produkte für unsere Zukunft sehen aus, als wären sie mit einer Zeitmaschine eingeflogen und dann in aller Eile umgebaut worden. Und da frage ich mich, was mir diese Schwemme von gestrig-aussehenden Produkten eigentlich sagen soll?

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Worthülsenfrüchte: Die doppelte Endlichkeit

Worthülsenfrucht: Letztendlich

Alles hat bekanntermaßen ein Ende – bis auf die Wurst, wie wir seit Stephan Remmler wissen. Doch aller popkulturellen Hinweise zum Trotz hält sich die doppelte Endlichkeit hartnäckig: Letztendlich nicht nur in Reden, wo man sie als Stilmittel vielleicht noch augenrollend dulden mag, sondern auch in der sonstigen Kommunikation. Und da war es schon – haben Sie es bemerkt? Man liest ja so schnell darüber hinweg, weil es sich so in unserem Sprachverständnis festgesetzt hat, dass wir nicht einmal mehr die Stirn runzeln, wenn wir es lesen. Darum hier nochmal in Zeitlupe: letztendlich.

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Digitales Jonglieren bringt keinen Applaus

Digitales Jonglieren

Eine Vorführung ganz ohne Netz und doppelten Boden – in der Artistik galt das lange Zeit als etwas ganz Besonderes. Die Akrobaten fühlten sich in ihren Abläufen und bei allen Handgriffen so sicher, dass die auf diese lebensrettenden Sicherheitsmaßnahmen verzichteten. Und das Publikum war bei den Vorstellungen besonders gebannt, denn immerhin ging es hier um deutlich mehr als nur Entertainment.

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Der Thunberg-Test für’s Employer Branding

Fridays for Future

Nachhaltigkeit ist ein Dauerthema – und das zu Recht. Im Employer Branding gilt es bislang noch als kleines Plus, wenn ein Unternehmen sozusagen einen grünen Daumen zeigen kann. Nice to have eben. In einigen Jahren wird das anders sein. Dann wird es für Firmen, die nicht wirklich nachhaltig sind, deutlich schwerer werden, Nachwuchs zu finden. Sich einen grünen Schriftzug zu geben und Bäume neben dem Mitarbeiterparkplatz zu pflanzen, wird dann nicht mehr reichen, um eine heranwachsende Generation von jungen Klimaaktivisten zu überzeugen, die heute auf die Straße gehen, morgen studieren und übermorgen auf Jobsuche sind.

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