Digitale Vertrauenskrise: Was uns von Trump und Rezo unterscheidet
Content: Vom Buzzword zum Unwort
Vertrauen in digitalen Zeiten
Immer online? „Chill mal dein Leben!“
Hier warb Goethe nie
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Kann eine KI Texte schreiben?

Digitales Texten – bald schon Standard?

Wie heißt es so schön in dem Song „Fäule“ der deutschen Rapper „Die Beginner“: „Es kommt wie’s kommt, aus’m Bauch raus wie Kacke. Und wenn es rockt kommt es rauf auf die Platte.“ Okay! Das hört sich nicht sehr appetitlich an, beschreibt aber eines sehr gut: Ein kreativer Prozess ist etwas Ur-Menschliches. Das gilt auch für die Erstellung eines Textes: eines Posts für Social Media, einer Pressemitteilung, eines Newsbeitrags, einer Case-Study, eines Romans. Es braucht am Beginn diesen einen Funken, der aus einer Idee in einem menschlichen Kopf einen Text entstehen lässt.

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Digitale Vertrauenskrise: Was uns von Trump und Rezo unterscheidet

Soziale Medien als Sprachrohr

Mal ehrlich: Was gibt einem 27-jährigen Einpeitscher mit blau gefärbtem Irokesenschnitt und rosa Hoodie das Recht, die gesamte deutsche Medienlandschaft pauschal in den Senkel zu stellen? Klar: Die durch das Grundgesetz abgesicherte Meinungsfreiheit. Und wie ist es möglich, dass ein 74-jähriger nationalistischer Schreihals im Laufe seiner Amtszeit mehr als 16.000 falsche oder mindestens fragwürdige Aussagen in die Welt setzen kann? Ganz einfach: Die fehlenden rechtlichen Rahmenbedingungen für ein derartiges Vorgehen sowie ein fehlender globaler moralischer Konsens zu der Frage, wann die Grenze des Ertragbaren überschritten ist und wie bzw. durch wen Übertritte sanktioniert werden. Ergo: Wir erleben eine digitale Vertrauenskrise.

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Firmen-Identitäten: gleich und doch verschieden

Von außen gleich - aber wie sieht es wohl hinter den Fenstern aus?

Auf den ersten Blick sehen sie gleich aus. Auch bei genauerer Betrachtung fallen Außenstehenden oft keine Unterschiede auf. Die Rede ist von eineiigen Zwillingen. Ihr genetischer Pool ist vollkommen identisch. Sie besitzen die gleichen Chromosome, DNA und RNA. Stellen wir uns nun vor, dass sie als Kinder auch noch im gleichen Look gekleidet wurden, dann können wir sie gar nicht mehr auseinanderhalten. Einige würden sagen, dass nur die Mutter sie unterscheiden kann. Denn sie hat es im Gefühl, ob es nun Fred oder Georg, Fritzi oder Floriane oder ein anderes doppeltes Lottchen ist. Doch so sehr sich eineiige Zwillinge auch gleichen, so sehr unterscheiden sie sich. Denn trotz der identischen genetischen Grundlage gibt es einen Aspekt, in dem Zwillingspaare auf lange Sicht hin variieren: ihre Persönlichkeit. Oder anders gesagt: ihre Identität.

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Du oder Sie? Eine Frage der Kultur!

Du oder Sie – das ist hier die Frage

Zuerst glaubte ich an Fakenews, dann an den Scherz eines Kollegen. Doch ich merkte schnell: Da bricht ein Shitstorm über das Karrierenetzwerk XING herein. Und das zu einem auf den ersten Blick einigermaßen belanglosen Thema. Damit konnte in den inhaltlich bedeutungsschwangeren Corona-Zeiten nun wirklich niemand rechnen: Es geht um die Frage, ob Menschen mit Du oder Sie angesprochen werden dürfen, sollen, müssen, können, wollen. Aha!

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Die virtuelle Agentur als Traumschiff

Sieht so die virtuelle Agentur der Zukunft aus?

Die aktuelle Situation zeigt uns: Aus einer Utopie kann ganz schnell Ernst werden. Auch in der Agentur. Teils als Buzzwords verschriene Begriffe wie cloudbasiert, virtuell und agil werden real. Nun soll das hier aber kein weiterer Beitrag zum Thema „Und dann kam COVID-19“ werden. Nein, es soll ein Beitrag werden über „Wie weit können wir in Richtung virtuelle Agentur gehen?“ Nach zwei Monaten in der nahezu vollkommen digital agierenden Agentur – zuverlässiger IT-Umgebung sei Dank – lässt sich eine Bilanz ziehen: Es funktioniert! Das veranlasst zu Träumen. Aber muss es gleich eine vollkommen virtuelle Agentur sein?

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Der Tag des Blaubeerkäsekuchens oder: Warum wir auch ohne manche Aktionstage gut überleben könnten

Blaubeerkäsekuchentag

Blaubeerkäsekuchen, Rothaarige und Papierflieger haben nichts gemeinsam? Falsch gedacht! Sie alle teilen sich das Datum ihres Ehrentages: den 26. Mai. Jedes Jahr zelebrieren Menschen Aktionstage, um das Bewusstsein auf wichtige Dinge zu legen – die Aktionstage für Nachhaltigkeit, die noch in dieser Woche beginnen, zum Beispiel. Das ist eine gute Sache. Der nationale „Ändere-dein-Passwort-Tag“? Okay, von mir aus. Aber der „Sprich-wie-ein-Pirat-Tag“? Eher nicht. Was aber reizt uns an solchen teils sinnbefreiten Aktionstagen, dass wir immer und immer wieder neue ins Leben rufen? Und was würde passieren, wenn wir damit einfach aufhören würden?

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Grüner wird’s nicht? Von Nachhaltigkeit, Kommunikation und tragenden Aufklebern

Sieht grüne Kommunikation so aus?

Wenn es einen prototypischen Satz gibt, der in keiner Firmendarstellung fehlen darf, dann hat er ganz sicher mit Nachhaltigkeit zu tun. „Wir fühlen uns der Nachhaltigkeit verpflichtet“, heißt es oft. Oder: „Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.“ Das klingt aber auch wirklich gut. Nicht so nach birkenstocktragendem Baumkuschler, sondern nach anzugtragendem Verstandsmensch, der die Zeichen der Zeit erkannt hat. Und es lässt sich wunderbar in der Kommunikation nutzen – wenn es denn auch authentisch ist.

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