Content: Vom Buzzword zum Unwort
Vertrauen in digitalen Zeiten
Immer online? „Chill mal dein Leben!“
Hier warb Goethe nie
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Die virtuelle Agentur als Traumschiff

Sieht so die virtuelle Agentur der Zukunft aus?

Die aktuelle Situation zeigt uns: Aus einer Utopie kann ganz schnell Ernst werden. Auch in der Agentur. Teils als Buzzwords verschriene Begriffe wie cloudbasiert, virtuell und agil werden real. Nun soll das hier aber kein weiterer Beitrag zum Thema „Und dann kam COVID-19“ werden. Nein, es soll ein Beitrag werden über „Wie weit können wir in Richtung virtuelle Agentur gehen?“ Nach zwei Monaten in der nahezu vollkommen digital agierenden Agentur – zuverlässiger IT-Umgebung sei Dank – lässt sich eine Bilanz ziehen: Es funktioniert! Das veranlasst zu Träumen. Aber muss es gleich eine vollkommen virtuelle Agentur sein?

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Der Tag des Blaubeerkäsekuchens oder: Warum wir auch ohne manche Aktionstage gut überleben könnten

Blaubeerkäsekuchentag

Blaubeerkäsekuchen, Rothaarige und Papierflieger haben nichts gemeinsam? Falsch gedacht! Sie alle teilen sich das Datum ihres Ehrentages: den 26. Mai. Jedes Jahr zelebrieren Menschen Aktionstage, um das Bewusstsein auf wichtige Dinge zu legen – die Aktionstage für Nachhaltigkeit, die noch in dieser Woche beginnen, zum Beispiel. Das ist eine gute Sache. Der nationale „Ändere-dein-Passwort-Tag“? Okay, von mir aus. Aber der „Sprich-wie-ein-Pirat-Tag“? Eher nicht. Was aber reizt uns an solchen teils sinnbefreiten Aktionstagen, dass wir immer und immer wieder neue ins Leben rufen? Und was würde passieren, wenn wir damit einfach aufhören würden?

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Grüner wird’s nicht? Von Nachhaltigkeit, Kommunikation und tragenden Aufklebern

Sieht grüne Kommunikation so aus?

Wenn es einen prototypischen Satz gibt, der in keiner Firmendarstellung fehlen darf, dann hat er ganz sicher mit Nachhaltigkeit zu tun. „Wir fühlen uns der Nachhaltigkeit verpflichtet“, heißt es oft. Oder: „Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.“ Das klingt aber auch wirklich gut. Nicht so nach birkenstocktragendem Baumkuschler, sondern nach anzugtragendem Verstandsmensch, der die Zeichen der Zeit erkannt hat. Und es lässt sich wunderbar in der Kommunikation nutzen – wenn es denn auch authentisch ist.

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Pressefreiheit – Etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt

Zeitungen – ein Aushängeschild der Pressefreiheit

Denke ich heute an meine Zeit an der Universität zurück, sind viele Dinge und Geschehnisse wie mit einem Schleier verdeckt. Wissen ist in Schubladen abgelegt, die die graue Theorie abgeschlossen und den Schlüssel dann versteckt hat. Wie heißt es so schön: „Vieles brauchst du später im echten Leben eh nicht mehr.“ Es gibt aber Begebenheiten und Themen, die lassen sich nicht so einfach einsperren. Weil sie zum Beispiel eine Lebenshaltung prägen.

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“Mach doch mal eben schnell!” – Warum auch Kommunikation mal etwas Zeit (für sich) braucht

Mal eben schnell? Timeout!

Einmal im Jahr steht er vor der Tür: der große Jahresurlaub. Endlich hat man Zeit, um sich zu entspannen, die Seele baumeln zu lassen und Dinge zu tun, für die man im Alltag einfach nicht die Zeit findet. Doch bevor die ganze Familie das Haus verlässt gibt es noch einiges zu tun. Koffer müssen gepackt werden. Das Auto will vollgetankt vor der Tür stehen oder die Zug- und Flugtickets müssen auf Smartphone sowie -watch überspielt sein, damit am Bahnhof oder Flughafen alles reibungslos vonstattengehen kann. Zwischenzeitlich geht man seine imaginäre To-do-Liste im Kopf durch und hofft, auch wirklich nichts vergessen zu haben. Bei all dem Gewirr und Trubel fällt mit Sicherheit noch jemandem etwas ein, das unbedingt erledigt werden muss, damit man beruhigt in mehr oder weniger ferne Länder reisen kann. Und so ganz nebenbei fällt dann die Aussage: „Schatz, mach doch mal eben schnell!“

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Fünf Thesen zur Unternehmenskultur

Unternehmenskultur ist ein Marathon

Ja, auch ich berufe mich heute auf Helmut Schmidt. Und zwar aus tiefster Überzeugung. „In der Krise zeigt sich der (wahre) Charakter“, war der große Staatsmann überzeugt. Zurzeit erleben wird quasi einen globalen Charakter-Contest. Der schwappt quasi in unser Berufs- und Privatleben hinein und kommt uns dabei sehr nahe, berührt unsere Werte und Überzeugungen, reibt sich an unserer Haltung. Nach meinem Verständnis hat Haltung im professionellen Kontext viel mit unserem Verständnis von Kultur zu tun. Und schon sind wir bei einem meiner Lieblingsthemen aus dem Bereich Organisationswicklung gelandet: der Unternehmenskultur.

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