Digitale Vertrauenskrise: Was uns von Trump und Rezo unterscheidet
Content: Vom Buzzword zum Unwort
Vertrauen in digitalen Zeiten
Immer online? „Chill mal dein Leben!“
Hier warb Goethe nie
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Agiles Arbeiten: Erst der Mitarbeiter, dann der Kunde

Kennen Sie das Gefühl, einen Begriff schon tausendmal gehört zu haben, ohne dass dieser Sie emotional erreicht oder gar begeistert? Im Gegenteil: Ein Wort zu kennen, dass sogar eine innere Ablehnung hervorruft, die auch durch gut vorgetragene Argumente nicht verfliegen will? Wenn ich mit Unternehmern und Führungskräften über das Thema Agilität spreche, runzeln gut ein Drittel meiner Gesprächspartner die Stirn. Das zweite Drittel zuckt gefühlt die Schultern. Mit den restlichen 33 Prozent entsteht ein lebhafter Diskurs über die Frage, ob und wie Prinzipien der agilen Softwareentwicklung auf die Unternehmensentwicklung übertragen werden können und dort ebenfalls die gewünschten positiven Effekte erzielen. Dieser Blogbeitrag will dazu ermutigen, pragmatischer und experimenteller mit agilen Denkweisen umzugehen.

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Innovationskraft: Kreativität braucht Kultur

Kreativität braucht eine bunte Klaviatur von Dingen, um sich in Unternehmen entfalten zu können

Die Fähigkeit, innovativ zu denken und zu handeln, wird über die Zukunft von Unternehmen entscheiden. Gleichzeitig aber führt das klassische Innovationsmanagement, das von der Idee bis zur Umsetzung linear verläuft, oft nicht mehr zu wettbewerbsfähigen Ergebnissen. Wie also können Unternehmen ihre Prozesse offener gestalten sowie die Kreativität ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern?

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Sag doch mal: „Ich weiß es nicht!“

Warum glauben wir Menschen so oft, genau und vor allem viel besser als „die anderen“ zu wissen, wie der Hase läuft? Ob es um das nächste Länderspiel, gesunde Ernährung oder – ganz aktuell – um Corona-Maßnahmen geht: 80 Millionen Bundestrainer, Ernährungsexperten und Virologen wissen Bescheid! Bitte, lasst uns damit aufhören und einfach mal sagen: „Ich weiß es nicht!“

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Chance „Hashtags“: Was das Doppelkreuz in Social Media bringt

Chance Hashtag

Wahnsinn! Wer hätte gedacht, dass das altbekannte Rautezeichen mal eine solch steile Karriere hinlegt? Früher war das Doppelkreuz ein Symbol auf dem Telefon, später ein weitestgehend ungenutztes Zeichen auf der Tastatur. Im Frühling 2007 wurden bei Twitter Hashtags eingeführt und so kam der Schneeball ins Rollen. Heute ist die Raute aus den sozialen Netzwerken nicht mehr wegzudenken.

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Homeoffice: Große Chance oder großer Fehler?

„Der Glaube an das Homeoffice sei der „größte Management-Fehler des Jahres 2020“, schreibt Thomas Knüwer, Gründer der Digitalberatung kpunktnull, in seinem Blog. Auf jeden Fall ist für die meisten Unternehmen jetzt die Zeit gekommen, die Erfahrungen der letzten Monate zu betrachten. Welche Chancen, aber auch Risiken und Pflichten sind mit häufigem Homeoffice verbunden? Nicht immer liegt die Antwort in der Mitte.

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Fehlerkultur – Warum wir öfter nach Canossa gehen sollten

Das könnte die Perspektive Heinrich IV. gewesen sein

Kaum ein anderes Ereignis in der Geschichte wird so oft rezipiert und gleichzeitig mit einer Demütigung gleichgesetzt wie der Gang nach Canossa König Heinrichs IV. im Jahr 1077. Katalysator dieser Wahrnehmung und prägend für eine missverstandene Fehlerkultur war schließlich auch niemand anderes als Otto von Bismarck. Er schloss kategorisch aus, wieder nach Canossa zu gehen. Ein prominentes Beispiel dafür, Fehlentscheidungen oder Missverständnisse nicht aus dem Weg zu räumen. Aber auch heute noch begegnen uns häufig Situationen, in denen der innere Schweinehund – bestehend aus Ego oder der eigenen Überzeugung – einfach nicht nach Oberitalien spazieren will. Das das wirkt sich auf unsere Fehlerkultur aus.

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Wenn der schwarze Schwan kommt: Kommunikation in unsteten Zeiten

Ein schwarzer Schwan

Die Corona-Krise führt uns vor Augen, wie schnell wir von Entwicklungen überrascht werden können, die sich als seltenes Ereignis in unser Leben drängen. Solche Ereignisse nennt der Publizist Nassim Nicholas Taleb „schwarze Schwäne“. Quasi über Nacht richtet sich in solchen Situationen unser Denken und Handeln neu aus und bindet unsere Aufmerksamkeit. Nach einer ersten Schockstarre, als Reflex tief in unserem Unterbewusstsein beheimatet, beginnen wir, das Erlebte mit unseren Erfahrungen, unserem Wissen und unseren Glaubenssätzen abzugleichen. Wir tasten uns heran, ziehen erste Schlüsse, treffen vage Entscheidungen.

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