Berlin, 28. November 2025: Auf der Bühne der HR Excellence Awards (HREA) ruft die Moderatorin den Gewinner der Kategorie Nachhaltigkeitsmanagement aus. Jubel bricht aus. Ausgezeichnet wird Metzger Logistik & Spedition. Und mainblick durfte das Unternehmen auf diesem Weg begleiten.
Die HR Excellence Awards würdigen zukunftsweisende Personalarbeit und herausragende HR-Kampagnen in einem fairen und transparenten Wettbewerb. Der Weg zur Auszeichnung erfordert jedoch eine sorgfältige Vorbereitung. mainblick unterstützte Metzger daher bei der inhaltlichen Ausarbeitung und Einreichung der Bewerbung. Nach dem Erreichen des ersten Meilensteins, der Nominierung auf der Shortlist und Einladung nach Berlin, entwickelten wir gemeinsam mit dem Team das Pitch-Konzept und begleiteten die Präsentation vor der HREA-Jury. Die an den Gewinn anschließende kommunikative Begleitung übernahmen wir natürlich besonders gern!
Über das Projekt „Charge the Future“
Mit dem Projekt „Charge the Future“ überzeugte Metzger die Jury durch einen ganzheitlichen Ansatz, der zahlreiche ökologische Maßnahmen mit einem klaren Fokus auf moderne, nachhaltige Mitarbeiterführung verbindet. Das Projekt vereint Initiativen, die deutlich über klassische Nachhaltigkeitsprojekte hinausgehen. Dazu zählen unter anderem die geplante Elektrifizierung von mindestens 50 Prozent der Lkw-Flotte bis 2030, der Ausbau einer eigenen Ladeinfrastruktur sowie interne Auszeichnungen wie „Top Driver“ und „Top Logistician“, mit denen besonders nachhaltiges Verhalten gewürdigt wird. Ergänzend bildet Metzger Abfall- und Energiescouts aus, die im Unternehmen aktiv zu nachhaltigeren Arbeitsprozessen beitragen.
Mit dem Gewinn des HR Excellence Awards setzt Metzger Logistik & Spedition ein klares Zeichen für nachhaltige Transformation in der Logistikbranche. Wir gratulieren herzlich und freuen uns, diesen Weg weiterhin kommunikativ begleiten zu dürfen!
Die einen gelten als faul, empfindlich und anspruchsvoll – die anderen als festgefahren, leistungsfixiert und technikfern. Aber sind die Generationen wirklich so verschieden? Der Jugendforscher Simon Schnetzer räumt im Interview mit solchen Vorurteilen auf. Er erklärt, worauf es jungen Menschen bei der Berufswahl wirklich ankommt. Und wie Unternehmen diese Erkenntnisse für sich nutzen können. Zudem sprechen wir über seine Erkenntnisse aus der Trendstudie „Jugend in Deutschland 2025 mit Generationenvergleich“*.
Was waren Ihrer Meinung nach die wichtigsten Erkenntnisse der Studie?
Die Studie zeigt, dass sich – entgegen der gängigen medialen Darstellung – die Generationen in zentralen Punkten weniger stark unterscheiden als oft angenommen. Insbesondere das Vorurteil, junge Menschen seien faul oder nicht leistungsbereit, wird klar widerlegt. Mit 81 Prozent liegt die Vollzeitquote bei jungen Erwerbstätigen sogar deutlich höher als bei älteren Generationen. Insgesamt ist zu beobachten, dass sich die generelle Haltung zur Arbeit und Leistungsbereitschaft über alle Generationen hinweg verändert hat – es handelt sich also um einen gesamtgesellschaftlichen Wandel, nicht um ein generationenspezifisches Phänomen. Ein Unterschied besteht tatsächlich darin, dass junge Menschen ihre Forderungen deutlicher positionieren.
Und auch im Hinblick auf psychische Belastungen zeigt sich ein differenziertes Bild: Junge Menschen berichten häufiger über psychische Erkrankungen als ältere Generationen. Das ist neben einer veränderten Wahrnehmung auf derartige Krankheitsbilder vor allem auf einen steigenden digitalen Druck zurückzuführen. Der ständige „Always on“-Modus, der Zwang zur permanenten Erreichbarkeit und das Gefühl, nichts verpassen zu dürfen, führen bei vielen zu Überforderung. Hinzu kommt die permanente Präsenz negativer globaler Ereignisse über digitale Medien sowie ein hoher Vergleich mit anderen über soziale Netzwerke, was das subjektive Stressempfinden zusätzlich erhöht.
Simon Schnetzer im Jugend-Interview | Fotograf: Dietrich Kühne
Welche Erwartungen hat die Generation Z an Arbeitgeber – besonders in scheinbar weniger „glamourösen“ Branchen wie der Logistik?
Die entscheidende Frage lautet nicht, ob eine Branche „glamourös“ wirkt, sondern ob sie als relevant und sinnstiftend wahrgenommen wird. Auch in der Logistik gibt es durchaus frühkindliche Begeisterung – etwa der Traum, Lkw-Fahrer:in zu werden –, doch diese geht im Laufe der Zeit oft verloren. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass diese Berufe von außen und auch innerhalb der Branche zu wenig wertgeschätzt werden.
Die Generation Z wünscht sich einen Arbeitsplatz, an dem Menschlichkeit, ein gutes Arbeitsklima und gegenseitiger Respekt gelebt werden. Am Beispiel von Berufskraftfahrer:innen zeigt sich in der Praxis, dass hier bereits kleine Dinge wie ein kostenloser Kaffeeautomat an der Verladestation oder ein freundliches Miteinander im Team viel bewirken können.
Und wie wird die Logistikbranche insbesondere für junge Menschen attraktiver?
Bevor sich die Logistikbranche attraktiv positionieren kann, muss sie überhaupt erstmal sichtbar werden. Vielen fehlt das Verständnis dafür, welche Berufe es in der Logistik gibt und wie vielfältig die Aufgabenfelder tatsächlich sind. Oft kennt man nur Berufskraftfahrer:innen – und selbst da fehlen konkrete Informationen: Wie läuft die Ausbildung ab? Wie bekommt man den Führerschein? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es?
Hier braucht es deutlich mehr Aufklärungsarbeit: Unternehmen sollten direkt in Schulen gehen, um aus erster Hand vom Arbeitsalltag, den Karrierewegen und persönlichen Erfolgsgeschichten zu berichten. Außerdem hilft es, sich auf Berufsmessen zu positionieren und Social Media zu nutzen. Gleichzeitig muss die Branche selbstbewusster auftreten und mehr Respekt für ihre systemrelevante Arbeit einfordern – gegenüber Politik und der Gesellschaft.
Wer mit diesen Maßnahmen Erfolg haben will, muss letztlich jedoch echte Perspektiven und ein klares Zukunftsversprechen bieten. Junge Menschen suchen keine Sackgassen, sie suchen Raum für Weiterentwicklung und den müssen Unternehmen Ihnen bieten.
Gibt es einen Wandel in der Bedeutung von Gehalt vs. Sinnhaftigkeit vs. Sicherheit bei der Jobwahl?
Ja, es gibt einen klaren Wandel – vor allem in der Gewichtung und im Zusammenspiel dieser drei Faktoren. Spätestens seit der Coronapandemie ist deutlich geworden, dass die Gehaltsfrage und die Bezahlung von Überstunden wieder stärker in den Vordergrund rückt. Gerade die jüngere Generation spürt die Auswirkungen von Inflation, Wohnungsnot, Wirtschaftskrisen und die wachsende Angst vor Altersarmut. Diese Unsicherheit trifft auf eine Generation mit oft geringer Finanzkompetenz und führt zu einem gestiegenen Wunsch nach finanzieller Stabilität. Das Gehalt wird daher nicht nur als Leistungsanerkennung, sondern zunehmend auch als Schutzschild gegen eine unsichere Zukunft wahrgenommen. Darüber hinaus spielt natürlich auch Jobsicherheit eine entscheidende Rolle.
Die Sinnfrage bleibt auch wichtig – sie hat sich aber verändert: Während ältere Generationen unter „Sinn“ häufig persönliche Erfüllung oder individuelle Entwicklung verstehen, bedeutet Sinnhaftigkeit für viele junge Menschen, einen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten – sei es durch Nachhaltigkeit oder gesellschaftlichen Mehrwert.
Sicherheit, Sinn und Gehalt stehen also nicht mehr im Widerspruch zueinander, sondern bilden ein neues Spannungsfeld. Junge Menschen wollen heute alles drei.
Was können Unternehmen aus diesen Erkenntnissen lernen?
Unternehmen sollten erkennen, dass junge Menschen nicht grundsätzlich anders „ticken“ – viele ihrer Wünsche und Bedürfnisse spiegeln letztlich das wider, was auch ältere Generationen sich wünschen: Sinn, Sicherheit, Wertschätzung und Entwicklungsmöglichkeiten. Der Unterschied liegt weniger in den Zielen als in den Rahmenbedingungen, unter denen junge Menschen heute aufwachsen: permanente Krisen, digitale Überflutung und finanzielle Unsicherheit.
Unternehmen können und sollten jungen Menschen stärker dabei helfen, sich auf die Zukunft vorzubereiten. Das umfasst nicht nur fachliche Qualifikation, sondern auch lebenspraktische Zukunftskompetenzen – zum Beispiel der Umgang mit Geld, Altersvorsorge oder psychischer Gesundheit.
Wer junge Menschen nicht nur integriert, sondern gezielt stärkt und mitgestalten lässt, investiert nicht nur in die nächste Generation, sondern auch in eine zukunftsfähige Unternehmenskultur.
Sie wollen weitere Informationen? Im Online-Kurs „Jugend Update 2025“ erhalten Ausbildungs- und Personalverantwortliche Video- und Lernmaterialien, um erfolgreich mit der jungen Generation zu arbeiten. Lernen Sie in 33 Lektionen, wie die Jugend tickt und wie sie diese erfolgreich gewinnen und binden!
Drei Messetage, 67.000 Besucherinnen und Besucher, über 1.600 Aussteller aus 40 Nationen: Die LogiMAT ist die führende internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement. Hier treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Handel und Logistik, um sich über Branchentrends auszutauschen und sich zu vernetzen. Sich dabei von der Masse abzuheben, ist eine echte Herausforderung.
Auffallen um jeden Preis
Umfragen aus dem letzten Jahr zeigen, dass 37,6 % der 67.420 Fachbesucherinnen und -besucher mit konkreten Investitionsplänen die LogiMAT besuchen. Mehr als 7,2 % vergeben ihre Aufträge sogar direkt vor Ort, und 16,3 % stellen eine anschließende Zusammenarbeit in Aussicht. Wer aus der Messe qualifizierte Leads mitnehmen möchte, muss vor allem eines erreichen: Aufmerksamkeit.
Strategische Kommunikation für Ihren Messeauftritt
Sie wollen sich durch eine gezielte Marketingstrategie von der Masse abheben? Als Kommunikationsagentur für die Logistik unterstützt mainblick Sie dabei, Ihre Marke wirkungsvoll zu präsentieren – auf der Messe und darüber hinaus. Mit individuell abgestimmten Kommunikationsstrategien steigern wir Ihre Sichtbarkeit und sorgen dafür, dass Sie Ihre Zielgruppe erreichen. Dabei können Sie auf ein breites Leistungsportfolio von Strategie über Kreation bis hin zum Networking zurgreifen.
Lassen Sie uns ins Gespräch kommen! Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und treffen Sie unsere CEOs Uwe Berndt und Tino Mickstein vom 11.–13. März auf der LogiMAT 2025, um über Ihre nächste Kommunikationsstrategie zu sprechen.
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